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Regional

Bericht von der Berliner Meisterschaft 2026

Bericht zur 28. Berliner Mannschaftsmeistersschaft und zur 37. Berliner Einzelmeisterschaft 2026

(Hamburg, den 15. Juni 2026) Am 06.06. fanden die Berliner Kyudo-Meisterschaften (Kinteki) statt. Bei bestem Wetter begrüßte das Kyudo Dojo Berlin 14 Schützinnen und Schützen der Berliner Vereine. Als Kampfrichterin übernahm Sayaka Himeno die Leitung des Wettkampfes.
Nach der Auslosung traten vier Mannschaften und eine Einzelschützin zur 28. Berliner Mannschaftsmeisterschaft gegeneinander an.

Mit 22 von 36 Treffern setzte sich das Team KDB, bestehend aus Boris Proppe, Simon Grunert und Walter Janik, als deutlicher Sieger des Turniers durch. Den zweiten Platz sicherte sich mit 17 von 36 Treffern das Team TiB-Top mit Kevin Ruhland, Rolf Sieg und Mohsen Pouryazdan. Das Team Uma Loompas mit Andrea Knafla, Oliver Neimeyer und Erina Akoshima erreichte mit 11 von 36 Treffern den dritten Platz.

Die acht treffsichersten Schützinnen und Schützen der Mannschaftsmeisterschaft qualifizierten sich für die 37. Berliner Einzelmeisterschaft. Die im bewährten Tournamentmodus ausgetragen wurde.
In einem spannenden Finale setzte sich Oliver Neimeyer gegen Mohsen Pouryazdan durch und sicherte sich damit den ersten Platz.
Im kleinen Finale gewann Walter Janik nach zwei Runden gegen Andrea Knafla und sicherte sich damit den 3. Platz.

Die Ergebnisse im Überblick

1. Berliner Mannschaftsmeisterschaft

2. Platz: KDB (Boris Proppe, Simon Grunert, Walter Janik)
3. Platz: TiB-Top (Kevin Ruhland, Rolf Sieg, Mohsen Pouryazdan)
4. Platz: Uma Loompas (Andrea Knafla, Oliver Neimeyer, Erina Akoshima)
5. Platz: CGCP sowie die Einzelschützin

6. Berliner Einzelmeisterschaft

7. Platz: Oliver Neimeyer (SG Bergmann-Borsig)
8. Platz: Mohsen Pouryazdan (TiB)
9. Platz: Walter Janik (Kyudo Dojo Berlin)

Herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten und vielen Dank an alle, die den Wettkampf organisiert und betreut haben. (Text und Fotos Hanni Hübner)

NRW Landesmeisterschaften 2026

Premiere in Bochum

(Hamburg, den 27. Mai 2026) Am 9. Mai fanden in Bochum unter Leitung von Sven Zimmermann die Landesmeisterschaften NRW statt – eine Premiere für den erst vor zwei Jahren gegründeten Verein Syu Bo Kyudokai Bochum e. V. 27 Wettkämpfer aus Bonn, Waldniel, Schwerte, Düsseldorf, Mönchengladbach und Bochum hatten sich eingefunden (bei 15 Vereinen im Landesverband eine noch ausbaufähige Beteiligung). Die Teilnehmer fanden jedenfalls an der Bochumer Königsallee beste Bedingungen vor. Dahinter steckte einiges an Vorbereitungsarbeit für den jungen Bochumer Verein, musste doch von Pfeilständern bis zu Startnummern und roten Fahnen vieles an Grundausstattung erst einmal gebaut und gebastelt werden.
Besonders erfreulich war der große Publikumszuspruch, die Zuschauergalerie war mit bis zu 30 Gästen (für Kyudo ungewöhnlich) gut gefüllt. Auch die Medien ließen sich die Landesmeisterschaften im Herzen des Ruhrgebiets nicht entgehen, WDR, WAZ und Bochum Journal nahmen sich viel Zeit, um mit Teilnehmern zu sprechen und in ihren Beiträgen die besondere Atmosphäre eines Kyudo-Wettkampfes in Wort und Bild zu vermitteln.
Am Folgetag fand dann am selben Ort gleich noch ein Landeslehrgang „Technik und Taihai“ statt, dessen anberaumte Zeit so schnell verflog, dass sofort ein nächster Landeslehrgang gewünscht wurde. Warum nicht? Bochum, die von Herbert Grönemeyer einst besungene „Blume im Revier“, ist mit diesem Kyudo-Wochenende aufgeblüht – und wird weiterblühen. (Text: Monika Nadler)

Hier die Ergebnisse:

Mannschaftsmeisterschaften
1 Platz Kyudoverein Düsseldojo, Team2
2 Platz Kyudoverein Düsseldojo, Team1
3 Platz Kyudojo Ruhr

Einzelmeisterschaften
Platz 1 Jason Brenner, Schwerte
Platz 2 Marin Toyama, Düsseldorf
Platz 3 Sebastian Nigge, Schwerte

(Fotos: Justin Riemer, Gruppenbild: Sven Zimmermann)

Kagami Biraki in Bonn

Jahreseröffnung im Zeichen des Feuerpferdes: Kyudoka des SSF feiern das traditionelle Kagami Biraki

(Hamburg, den 30. Januar 2026) Die Kyudo-Gruppe der SSF Bonn beging am 11.Januar ihr diesjähriges Kagami Biraki, die traditionelle japanische Zeremonie zur Jahreseröffnung, unter einem besonderen Vorzeichen: dem Jahr des Feuerpferdes.
Die feierliche Veranstaltung wurde durch Sven Zimmermann (6. Dan Renshi) eröffnet. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung dieses kraftvollen Tierkreiszeichens Feuerpferd, das nur alle 60 Jahre auftritt und für Energie, Dynamik und Entschlossenheit steht – Eigenschaften, die auch im Weg des Bogens (Kyudo) eine zentrale Rolle spielen.
Der sportliche Teil begann mit einem rituellen Moment: Jeder Teilnehmende schoss zwei Pfeile auf das Mato (Zielscheibe). Diese waren zuvor mit persönlichen Wünschen und Zielen für das neue Jahr versehen worden, um diese symbolisch auf den Weg zu bringen.
Im Anschluss lockerten Zielspiele auf bunte Scheiben die Atmosphäre auf. Ein besonderes Highlight waren die teils von den Teilnehmerinnen selbst gestalteten Scheiben mit dem letztjährigen Jahrestier, der Schlange, die dem Wettkampf eine kreative und individuelle Note verliehen. Mit dieser Mischung aus tiefer Tradition und spielerischer Gemeinschaft startete die Kyudo-Gruppe inspiriert in das Jahr des Feuerpferdes.
Und hier noch ein paar „harte Fakten“ zur Veranstaltung:
26 Teilnehmende, darunter Gäste aus 5 NRW Vereinen
Sieger der Schießspiele auf das Mato wurde Christian Hennevogel vom SSF Bonn
Sieger der Schießspiele auf das Makiwara, ein nahes Ziel für die Anfänger aus dem letztjährigen Einführungskurs,  wurde Mika Makinose, ebenfalls aus Bonn. (Text und Bild: G. Becker)