Nationale Meisterschaften
Bericht von der DM Kyu-Grade 2026
18. Deutsche Meisterschaft der Kyu-Grade in Rottweil Beide Titel bleiben in Baden-Württemberg!
(Hamburg, den 16.September 2026) Die Vorgeschichte dieser Meisterschaft der Kyu-Grade war eine recht holprige. Nachdem der ursprüngliche Ausrichter, der lange geplant und vorbereitet hatte, aufgrund fehlender ausreichender Zusagen der Wertungsrichter absagen musste, war die Not groß, ob in diesem Jahr überhaupt eine Meisterschaft stattfinden würde. Ein angedachter alternativer Ausrichter konnte kurzfristig keine Sporthalle mehr finden und so geschah es, dass durch ein lockeres Gespräch bei der DEM in Karlsruhe sich doch noch eine Möglichkeit für die Austragung dieser Meisterschaften eröffnete: Rottweil.
Zugegeben, für viele scheint Rottweils Lage zu wenig zentral und der Termin mit Mitte September zerschlug manche Teilnahmeabsicht, aber der ursprünglich angesetzte Termin Ende Oktober ist klimatisch betrachtet für ein Dojo am Rande der schwäbischen Alb keine gute Wahl. Es wäre wettertechnisch einem Glücksspiel gleichgekommen, die Meisterschaft zu dieser Zeit dort stattfinden zu lassen. Doch Mitte September zeigte sich das Shu Gi Kan Kyu Dojo von seiner schönsten Seite. Goldene Spätsommertage und Temperaturen, die die Schützen aufs angenehmste in Ihrer Konzentration an der Shai unterstützten. Das weit geöffnete Falttor lud die Sonne ein früh morgens das Parkett des Dojo zu erwärmen...
Zurück zum Wettkampf. Natürlich war allen Beteiligten klar, dass die Meisterschaft terminlich auf Kollisionskurs mit der überall stattfindenden Video-Shinsa stand und so waren am Ende nur sechzehn Teilnehmende gemeldet. Für den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltung sorgte die große Schar Rottweiler Kyudoka um Marion Moritz, die auch als Wettkampfleiterin und Kampfrichterin im Shajo tätig war. Unterstützung fand sie in diesem Jahr in Marcus Kleint aus Freiburg, der als Azuchi-Kampfrichter mit geschultem Auge die Mato im Blick hatte. Als Wertungsrichter hatten Shigeasu Kameo, Sorin Jurma und Tobias Oswald Platz auf der Kamiza genommen.
Nach der Auslosung der Startreihenfolge und einem kurzen Einschießen der Teilnehmer folgte eine wunderschöne Darbietung des Yawatashi. Shigeyasu Kameo als Ite wurde dabei von den beiden Kaizoe Sorin Jurma und Tobias Oswald assistiert.
Pünktlich startete der Wettkampf mit 2x2 Pfeilen in die Stilpreisrunde. In ruhiger Atmosphäre traten die Tachi an die Shai und stellten sich den wachen und aufmerksamen Blicken der Wertungsrichter.
Hier die Ergebnisse der Stilpreiswertung der 18. Deutschen Kyu-Einzelmeisterschaft:
1. Platz: Pia Schwitters, Karlsruhe
2. Platz: Timeea Samoila, Waldniel
3. Platz: Sophie Sengpiel, Hamburg
Die Verteilung der drei ersten Plätze in der Stilpreiswertung von Karlsruhe über Waldniel bis nach Hamburg zeigt, auf welchem Niveau in Deutschland Kyudo praktiziert wird.
Abends schloss sich, nach einer stärkenden Pause, der erste Teil des Mini-Seminars an. Der Optimierung des Stils und des Taihai wurde hier großzügig Raum gegeben.
Früh um acht wurde das Dojo geöffnet, damit pünktlich um neun die Endrunde starten konnte. Auch an diesem Morgen war wieder die große Ruhe und Konzentration im Dojo zu spüren, die mit das Wesen des Kyudo ausmacht. Drei Runden á 4 Pfeile, dies war die Herausforderung für die Teilnehmenden. Am Großbildmonitor konnten die Ergebnisse der einzelnen Runden nahezu in Echtzeit von den Teilnehmenden und den Gästen abgelesen werden. Ein großes Dankeschön geht hierfür an Bernhard Weller, der mit Akkuratesse die handschriftlichen Listen in EDV-taugliche Daten umwandelte.
Dieser wunderschöne und sonnige Sonntagmorgen im Shu Gi Kan Kyu Dojo war geschaffen für einen harmonischen Wettkampf. Anspannung in unterschiedlichster Ausprägung bei den Schützen, wachsames, konzentriertes Verfolgen und Steuern der Endrunde durch die Wettkampfleiterin und entspanntes, aber dennoch konzentriertes Zuschauen der Wertungsrichter, die an diesem Tag sich auf den anschließenden zweiten Teil des Mini-Seminar fokussieren konnten.
An der Shai und auf dem Monitor wurde Runde um Runde deutlicher sichtbar, wer in diesem Jahr am treffsichersten war.
Hier die Ergebnisse der Treffer-/Gesamtwertung der 18. Deutschen Kyu-Einzelmeisterschaft:
1. Platz Andreas Tensin, Stuttgart (11/16)
2. Platz Céline Wichmann, Stuttgart (8/16)
3. Platz Sophie Sengpiel Hamburg ((7/16) nach Stechen)
Zwei Stuttgarter Kyudoka, Andreas Tensin und Céline Wichmann, sicherten sich souverän die ersten beiden Plätze. Ein Enkin um Platz drei, zu dem Sophie Sengpiel und Pavlo Kohschenko aus Rottweil antraten, brachte noch zusätzliche Würze und Spannung in diese Finalrunde.
Auf zwei Besonderheiten dieser Meisterschaft sei hier hingewiesen: Zum einen haben wir eine „Wiederholungstäterin" in der Siegerliste. Pia Schwitters aus Karlsruhe holte sich im zweiten Jahr in Folge den Stilpreis und zum anderen die sehr konstante Leistung von Sophie Sengpiel aus Hamburg, die in beiden Kategorien den 3. Platz errang.
Nach der Siegerehrung und einer stärkenden Pause sammelten sich die Teilnehmenden zum zweiten Teil des Mini-Seminar. Das Erläutern des Wertungssystems bei der Stilpreiswertung wurde mit viel Interesse aufgenommen. Bei den dadurch entstehenden Einblicken wuchs das Verständnis der Teilnehmenden für die am Großbildmonitor dargestellten Zahlenwerte. Der Großteil der verbleibenden Seminarzeit wurde, unterbrochen von einem reichhaltigen und leckeren Mittagessen, der Individualkorrektur gewidmet. Es wurden Korrekturschwerpunkte der Teilnehmenden weiterverfolgt, die diese bereits aus dem Training in ihren Heimatdojo kennen und bearbeiten. Alle, die Kyudo schon lange praktizieren kennen das Phänomen: Ein anderer Lehrer wählt andere Worte und andere Bilder, was oft bereichernd, klärend und erhellend wirkt. (Dies sei ganz nebenbei bemerkt als Aufforderung zum Besuch externer Lehrgänge verstanden!)
So endete dieses Wochenende in Rottweil. Zum Schluss sei aber den vielen gedankt, die im Hintergrund dafür sorgten, dass der Rasen gemäht, das Unkraut gezupft, die Pass-Bäbber gedruckt, die Mato geklebt, das Buffet so reichhaltig mit Kalorien winkt, etc.pp. und am Ende die ganze Wettkampfveranstaltung wieder eine runde und gelungene Veranstaltung war.
(Text: Marion Moritz, Fotos: Erik Hamann, Marion Moritz)
Bericht von der DM Enteki 2026 in Hannover
(Hamburg, den 16. September 2026) Anfang September standen die deutschen Enteki-Meisterschaften im Terminkalender des DKyuB. Nach zwei Jahren in Hordorf bei Braunschweig wanderte die Veranstaltung dieses Jahr in die niedersächsische Hauptstadt Hannover. Der noch sehr junge Verein "Kyudo in Hannover e.V. - Kuma Dojo" richtete den Wettkampf auf dem Trainingscampus der Hannover-Grizzlies aus. Dort befindet sich auch das in diesem Jahr eingeweihte Dojo.
Während das Enteki-Zelt am Freitag im Dauerregen aufgebaut wurde, schien sich das Wetter am Samstag zunächst etwas zu bessern. Beim freien Training war es teils bewölkt und leicht windig. Nach einer kurzen Begrüßung wurde das Wettkampfwochenende mit einem Yawatashi der Kampfrichter Ingrid Haußner und Jürgen Salomon eröffnet. Leider verschlechterte sich das Wetter zusehends. Der Wind wurde immer stärker, teilweise mit heftigen Böen. Noch vor Beginn des zweiten Durchgangs verschlechterte sich das Wetter weiter. Obwohl das Zelt mit zahlreichen Erdhaken und Abspannseilen verankert war, hob es kurzfristig ab. Der durch den Regen aufgeweichte Boden konnte die Befestigungen nicht halten. Ösen der Planen wurden ausgerissen, Kabelbinder zerfetzt, Verbindungsteile zerbrachen und Stangen wurden verbogen. Kurzerhand wurde entschieden, das Zelt komplett abzubauen. Nach einer kurzen Pause wurde der Wettkampf dann fortgesetzt.
Unter den weiterhin widrigen Bedingungen wurde das Schießen zeitweise ein Glücksspiel. Der Wind ließ etwas nach, dafür zog ein Regenschauer über das Gelände. Letztendlich wurden aber alle fünf Runden durchgeführt, so dass am Ende jede Mannschaft 60 Pfeile geschossen hatte.
Die bayerische Mannschaft mit Horst Riechers, Stefan Brendel und Heike Birner rollte das Feld von hinten auf und konnte sich den Titel sichern. Platz zwei ging an das Mixed Team „Rosen Tachi“ (Philipp Thiele (Niedersachsen), Markus Hansseler (Niedersachsen) und Susanne Richter (Bayern). Bronze sicherte sich Berlin mit Thomas Stier, Erina Akoshima und Mohsen Pourjazdan im Stechen gegen Niedersachsen. Aufgrund der Witterungsbedingungen wurde auf die Siegerzeremonie verzichtet und die Siegerehrung nach drinnen verlegt. Dort genossen wir auch das gemeinsame Abendessen.
Zum krönenden Abschluss des Tages organisierten die Hannoveraner noch ein fantastisches Feuerwerk in den Herrenhäuser Gärten.
Am Sonntag zeigte sich das Wetter von einer ganz anderen Seite. Blauer Himmel, Sonnenschein, angenehme Temperaturen und vor allem Windstille. Damit herrschten optimale Bedingungen für einen fairen Wettkampf.
Auch die Einzelmeisterschaft ging über fünf Runden mit je vier Pfeilen. Hier sicherte sich Stefan Brendel (Bayern) den Titel, dicht gefolgt von Horst Riechers (Bayern). Um den 3. Platz gab es noch ein Stechen zwischen Stephan Christiann, Jan Kaul und Jessica Herold, alle aus Niedersachen. Jan konnte sich mit einem weiteren Treffer die Bronzemedaille holen.
Die drei Erstplatzierten im Einzel zeigten dann noch eine Siegerzeremonie, bevor bei der Siegerehrung Pokale und Urkunden überreicht wurden. Auch die Kampfrichter gingen nicht leer aus. Mit einem kleinen Geschenk bedankte sich der ausrichtende Verein im Namen aller Teilnehmer bei der Wettkampfleitung.
An dieser Stelle sei auch allen Helfern herzlich gedankt, ohne die der Platz nicht vorbereitet gewesen wäre und wir alle hungrig und durstig geblieben wären.
Bericht von der 17. Deutschen Meisterschaft der Kyu-Grade
(Hamburg, den 12. November 2025) Am 25. und 26. Oktober 2025 fand im Alster-Dōjō in Hamburg die 17. Deutsche Meisterschaft der Kyu-Grade statt. Draußen herrschte echtes Hamburger „Schietwetter“ – kalt, windig und regnerisch. Im Dōjō war es dagegen angenehm warm, jedenfalls solange die Fenster geschlossen blieben. Das Kampfrichterteam stellten Marion Moritz und Gabriele Schwark, die Wertungsrichter und Mini-Seminar-Leitungen waren Feliks Hoff, Connie Brandl-Hoff und Sorin Jurma.
Nach Auslosung der Startreihenfolge der 22 Teilnehmer aus 6 Bundesländern begann der erste Wettkampftag mit zwei Einschusspfeilen, um sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen. Zur Einstimmung durften die Teilnehmer im Anschluss Feliks Hoff als Ite beim Yawatashi beobachten. Unterstützt wurde Feliks dabei von den Kaizoe Sorin Jurma und Marion Moritz. Danach ging es dann ohne Umschweife mit der Vorrunde und damit der Stilwertung los, die im shinsa no maai geschossen wurde. Jeder Schütze durfte zwei Durchgänge mit jeweils zwei Pfeilen absolvieren. Treffer gingen dabei in die Trefferwertung der Endrunde ein.
Am Abend schloss sich ein erstes Mini-Seminar zur Taihai-Optimierung an. In drei Gruppen, geleitet von Feliks Hoff, Connie Brandl-Hoff und Sorin Jurma, wurde an der Präzision und Ausgewogenheit der Bewegungsabläufe gearbeitet. Themen waren unter anderem die Gewichtsverlagerung beim Absetzen in Kiza und beim Aufstehen, der Takt beim Betreten und Gehen im Dōjō im Tachi sowie die korrekte Ausführung von Toriyumi. Die konzentrierte, aber freundliche Atmosphäre ermöglichte es allen Teilnehmern, wertvolle Impulse für ihr eigenes Training mitzunehmen.
Der zweite Wettkampftag begann um 9:30 Uhr – dank der Zeitumstellung mit einer Stunde zusätzlichem Schlaf. Nach dem gemeinsamen Hairei begann unmittelbar die Endrunde, die diesmal im kyōgi no maai (Rissha) ausgetragen wurde. Geschossen wurde in drei Durchgängen zu jeweils vier Pfeilen. Obwohl nicht die ganze Front, sondern nur die Fenster zum Durchschießen geöffnet wurden, drang die frische, aber sehr kühle morgendliche Herbstluft schnell ins Dojo, was an der Shai für klamme Finger, zitternde Beine und zusätzliche Herausforderung sorgte.
Nach Abschluss des Wettkampfes folgte ein weiteres Mini-Seminar zur Schießtechnik-Optimierung, das in denselben Gruppen und mit denselben Übungsleitern wie am Vortag durchgeführt wurde. Der Schwerpunkt lag auf der korrekten Kräfteverteilung beim Hikiwake und Yugamae. Die Hassetsu wurden dazu rückwärts durchlaufen, um zu verdeutlichen, was mit jedem vorhergehenden Schritt für den folgenden erreicht werden soll und damit wie die einzelnen Phasen des Schießablaufs aufeinander aufbauen. Anschließend wurde das Gelernte praktisch umgesetzt: Zunächst durfte jeder Teilnehmer vor den Übungsleitern vorschießen, um individuelle Korrekturen zu erhalten. Der wartende Schütze dahinter achtete dann bei den folgenden Pfeilen auf die korrekte Ausführung der Verbesserungen. Feliks Hoff fasste den Weg zum Verständnis und zur Verinnerlichung von Technik und Taihai mit “drei Grundprinzipien” zusammen: „Üben, üben – und noch mehr üben.“
Bevor die Siegerehrung begann, fand eine gemeinsame Feedback-Runde statt, in der alle Teilnehmer zu Wort kamen. Das Echo war durchweg positiv. Besonders gelobt wurde die Kombination aus Wettkampf und Seminar. Als kleiner Kritikpunkt wurde die Aufteilung der Endrunde auf zwei Dōjōs genannt, die den Ablauf etwas hektisch wirken ließ und es erschwerte, den anderen Schützen zuzusehen und mitzufiebern. Der Grund – Zeitersparnis – wurde jedoch allgemein als nachvollziehbar angesehen. Unterschiedliche Meinungen gab es zur Frage, ob die Seminare künftig vor oder nach dem Wettkampf stattfinden sollten.
Die Veranstaltung endete mit der Siegerehrung, bei der die besten Schützinnen und Schützen ausgezeichnet und zum Kaderseminar nach Karlsruhe Ende November eingeladen wurden. Trotz des norddeutschen Herbstwetters war die Deutsche Meisterschaft der Kyu-Grade 2025 geprägt von einer warmen und kollegialen Atmosphäre, in der sich Wettkampfgeist und Lernbereitschaft auf ideale Weise verbanden – ein rundum gelungenes Wochenende. Ein großes und herzliches Dankeschön an alle HelferInnen, OrganisatorInnen und KampfrichterInnen für die gelungene Austragung der Veranstaltung.
Die Gewinner der 17. Deutschen Kyudo-Meisterschaft im Überblick:
Stilwertung:
Pia Schwitters, Baden-Württemberg: 53,0 Punkte
Leonardus Tri Jaya, Hamburg: 50,3 Punkte
Dominik Grau, Baden-Württemberg: 47,7 Punkte
Trefferwertung:
Tom Falke, Sachsen: 10/16 Treffer
Walter Beloded, Baden-Württemberg: 9/16 Treffer (nach Enkin)
Oliver Neimeyer, Berlin: 9/16 Treffer (nach Enkin)
(Text: Max Griesmann, Fotos: Connie Brandl-Hoff/ Fern Pakdeepatthapee)
Bericht von der DM Enteki 2025
(Hamburg, den 12.Oktober 2025) Die diesjährigen Deutschen Enteki Meisterschaften 2025 fanden zum wiederholten Mal unter sehr guten Bedingungen am 20.09. und 21.09.2025 in Hordorf Niedersachsen statt. Bei 22 bis 24 Grad und einem leicht bewölkten Himmel waren gute Bedingungen für einen erfolgreichen Wettkampf gegeben.
Wie bereits im Vorjahr starteten die Teilnehmer am Samstag, nach einer Begrüßung und Kräftigung um 11 Uhr mit dem freien Training.
Als Wettkampfleiter waren Jürgen Salomon und Johannes Maringer angereist.
Um 15 Uhr eröffnete Jürgen Salomon nach einer kurzen Ansprache mit einem Yawatashi
die 6. Deutschen Enteki Mannschaftsmeisterschaft.
Wie im Jahr 2024 gingen auch 2025 insgesamt 9 Mannschaften aus 5 Landesverbänden an den Start, um in 5 Runden mit je 4 Pfeilen pro Teilnehmer die Sieger zu ermittelten.
Den Meistertitel für 2025 holte sich wie im Vorjahr eine Mannschaft aus Berlin.
Detailergebnis:
1. Platz Berlin II ( Chris Böhme, Mohsen Pouryazdan, Thomas Stier ), 44 / 60 Treffer
2. Platz NRW I ( Elijah Hirschfeld, Alina Lüttringhaus, Peter Fey ), 35 / 60 Treffer
3. Platz Bayern I ( Ingrid Haußner, Martin Lenz, Stefan Brendel ), 33 / 60 Treffer
Als Abschluss führten die neuen Titelträger eine Siegerzeremonie vor.
Den ersten Tag rundete ein gemütliches Beisammensein und das gemeinsame Grillen auf dem Vereinsgelände ab.
Auch der zweite Tag begann mit Sonnenschein und leichter Bewölkung, was sich aber nach dem Start des Einschießens rapide änderte. Durch die Eintrübung waren die Temperaturen nicht so hoch wie am Vortag.
Gegen 11 Uhr eröffnete Johannes Maringer die 34. Deutsche Enteki Einzelmeisterschaft. Wie am Vortag wurden je Teilnehmer 5 Runden mit 4 Pfeile geschossen.
Bereits vor der ersten Runde begann es zu nieseln und der Regen verstärkte sich in Laufe der Zeit Zusehens. Nach einem Blick auf das Regenradar entschieden sich die Wettkampfleiter, im Interesse der Schützen und des Materials, den Wettkampf mit einer Pause zu unterbrechen. Diese Maßnahme erwies sich als richtig, da nach Wiederaufnahme des Wettkampfes, die Einzelmeisterschaft trotz starker Bewölkung, trocken beendet werden konnte.
Ein erwartetes oder gewünschtes Stechen blieb durch das knappe, aber eindeutige Ergebnis in diesem Jahr aus.
Detailergebnis:
Einzelmeisterschaft:
1. Platz Chris Böhme (Berlin) 19 / 20 Treffer
2. Platz Martin Lenz (Bayern) 17 / 20 Treffer
3. Platz Mohsen Pouryazdan (Berlin ) 15 / 20 Treffer
Zum Abschluss der Meisterschaft führte uns der alte und neue Titelträger die Siegerzeremonie vor.
Herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen Gewinner der 6. Deutschen Enteki Mannschaftsmeisterschaft und der 34. Deutschen Enteki Einzelmeisterschaft 2025 und herzlichen Dank an alle Kyujin für die Teilnahme an diesem Wettbewerb.
Die diesjährigen Enteki Meisterschaft schlossen wir mit einem weiteren highlight ab.
Jürgen Salomon wurde mit der Ehrennadel in Bronze des DKyuB für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des NJV Sektion Kyudo und weiterer Ämter im Deutschen Kyudo Bund geehrt.
Lieber Jürgen, auf diesem Weg nochmals vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz und Arbeit im Kyudo.
Wir bedanken uns bei der Wettkampfleitung, Jürgen Salomon und Johannes Maringer die uns Entschlussfreudig und sicher durch die Wettkämpfe geführt haben. Unser Dank gilt auch im Besonderen den Mitgliedern des TSV Hordorf für ihre Unterstützung und Hilfe.
(Text: Hans-Berndt Prüfer-Kikuchi, Foto: D. Maringer)















